Was ist eine Engagement Rate?



Bestimmt habt ihr schon einmal von der Engagement Rate gehört. Dieser Begriff wird häufig in Zusammenhang mit den Sozialen Netzwerken erwähnt. Besonders wichtig ist die Engagement Rate bei den interaktiven Social Media Plattformen wie Facebook, YouTube und Instagram. Es handelt sich nämlich hierbei um die Kennzahl, die die Interaktion und Aktivität der Follower in Bezug auf einen bestimmten Inhalt misst. Dazu zählen zum Beispiel Likes, Kommentare und das Teilen von Fotos, Videos und Artikeln.


Die Engagement Rate ist besonders für die Analyse der Inhalte wichtig. Da die Engagement Rate unter anderem in Verbindung zur Abonnentenzahl des Unternehmens gesetzt wird, dient die Auswertung auch zum Vergleich mit anderen Unternehmen. Die Engagement Rate spiegelt also wider, wie gut ein Unternehmen mit seinem Content auf seine Zielgruppe trifft. Je höher die Rate, desto besser!


Wie berechne ich die Engagement Rate?


Im Prinzip ist es leicht, die Engagement Rate zu berechnen. Bei Instagram zum Beispiel gilt es, die Likes pro Beitrag durch die Anzahl der Abonnenten zu teilen und das Ergebnis mal 100 zu rechnen. So kommt ihr auf eine bestimmte Prozentzahl. Im Durchschnitt sollte bei Instagram eine Engagement Rate von 10% erreicht werden. Bei 1.000 Abonnenten sind es somit 100 Likes pro Beitrag. Bei Facebook hingegen ist schon eine Engagement Rate von über 1% sehr gut, 0,5% bis 0,99% sind der Durchschnitt. Auf dieser Plattform wird die Engagement Rate häufig gewichtet berechnet, da es hier mehr Interaktionsmöglichkeiten von Seiten des Followers gibt. Sie können nicht nur liken, sondern auch teilen und häufig sind auch die Kommentare von grosser Bedeutung. Für jede einzelne Aktion kann die Engagement Rate wie bereits erwähnt gesondert berechnet werden. Diesen Zahlen könnt ihr dann eine Gewichtung zuordnen. Sind euch Kommentare wichtiger als Likes? Dann wählt ihr für diese einen höheren Multiplikator aus, zum Beispiel multipliziert ihr ihn mit der Zahl 2, weil die Kommentare doppelt so wichtig sind wie die Likes.

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©2020 Anja Broger